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		<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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		<description>Pressemitteilungen des Bundesamt für Naturschutz</description>
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			<title>Bundesamt für Naturschutz</title>
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		<copyright>© 2010 BfN</copyright>
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		<managingEditor>presse@bfn.de</managingEditor>
		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 11:05:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Startschuss für den Wandertag biologische Vielfalt 2012</title>
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			<description>„Gemeinsam wandern – Deutschlands Vielfalt erleben!“</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 15. Mai 2012: Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) werben für eine breite Beteiligung an den am 17. Mai 2012 (Christi Himmelfahrt) beginnenden diesjährigen Wanderaktionen für die biologische Vielfalt.  Wie schon in den vergangenen Jahren konnten erneut viele verschiedene Partner und Veranstalter gewonnen werden, die themenbezogene Wanderveranstaltungen im Zeitraum bis 22. Juli anbieten. Das Echo auf die jährlich wiederkehrende Aktion, die im Jahr 2010 aus Anlass des „Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt“ ins Leben gerufen wurde, ist beeindruckend: In diesem Jahr sind rund 1000 Wanderungen zwischen Alpen und Ostsee geplant. Es werden weit über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Besonders Schulklassen sind angesprochen. 
Mit den Wanderaktionen wird die Bedeutung der biologischen Vielfalt in das Bewusstsein der Menschen gerückt. In sachkundig geführten Wanderungen soll neben der Freude an mehr Bewegung in der freien Natur der Artenreichtum der Natur vermittelt werden. Die Wanderer gewinnen neue Eindrücke, die sie in ihren Alltag mitnehmen. Für Schulklassen ist dies ein wichtiger Beitrag zu ganzheitlichem Naturlernen. Wer die Vielfalt der Arten, Lebensräume und Landschaften in der eigenen Umgebung erfahren lernt, versteht besser, wie wertvoll die Leistungen der Natur auch für die Menschen und ihre Gesundheit sind. 
BfN-Präsidentin, Prof. Beate Jessel, lobte das große Interesse an den Wanderaktionen, die dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Wandern – Deutschlands Vielfalt erleben“ stehen. „Wandern ist hervorragend geeignet, die Vielfalt der Landschaften und der Arten in Deutschland kennen und schätzen zu lernen. Es gehört zu den wichtigen Herausforderungen unserer Zeit, uns aktiv für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt einzusetzen und die Auswirkungen unseres Tuns auf die verletzlichen Ökosysteme und deren Leistungen von vornherein mit zu berücksichtigen. Ich danke Organisatoren wie Wanderern für Ihr Engagement zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt“, so die BfN Präsidentin. „Die Wanderfreunde verbreiten den Begriff „biologischen Vielfalt“ weiter, und wir können zeigen, dass der Schutz der Biodiversität kein Luxus ist. Unsere Wanderaktionen tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen sehen, wie notwendig es ist, die biologische Vielfalt zu erhalten und den Nutzen erkennen, den sie uns bietet“, sagte Beate Jessel.
Hinweis: Der gemeinsam vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein wichtiger Beitrag zu der von Bundesumweltminister Röttgen im November 2011 eröffneten UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 („leben.natur.vielfalt“, www.un-dekade-biologische-vielfalt.de).Das Motto 2012 lautet: “Vielfalt genießen – Natur-Zeit als Freizeit”. Hierunter fallen auch spannende Naturerlebnisse, die Schönheit von Natur und Landschaft, aber auch die angrenzende Heimat als vertrautes Landschaftsbild bis hin zu Natur in der Stadt als Ausgleich zum Alltag. Ein Schwerpunkt des Wandertages liegt in diesem Jahr auf dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai), 
Weitere Informationen, Anmeldung,Termine unter: www.wandertag.biologischeVielfalt.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:05:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Themenheft zur Naturschutzarbeit in Deutschland erschienen</title>
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			<description>2011 standen viele Naturschutzaktivitäten im Zeichen des Jahres der Wälder
Naturschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 15. Mai 2012: Die Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ des Bundesamtes für Naturschutzes (BfN) bilanziert in einer Sonderausgabe die Aktivitäten der Naturschutzakteure Deutschlands im Jahre 2011. In kurzen Beiträgen berichten die verschiedenen Institutionen - staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen - über ihre wichtigsten Aktivitäten und größten Erfolge im zurückliegenden Jahr. „Erfreulicherweise beteiligten sich an der Erstellung der vorliegenden Zusammenschau nicht nur der Bund und alle Länder sondern auch wieder die größten im Naturschutz tätigen Verbände und Stiftungen“, resümierte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel.
Die Einzelbeiträge verdeutlichen, dass die Naturschutzakteure in Deutschland auch im zurückliegenden Jahr ein überaus breites Spektrum an Themen erfolgreich besetzten konnten. „Die Themenvielfalt belegt, dass der Naturschutz in der Gesellschaft angekommen ist und mit seinen vielfältigen Beiträgen sehr nachhaltig zur Förderung des Allgemeinwohls beiträgt“, so Jessel weiter. Bezeichnender Weise wurde 2011 auch erstmals der Deutsche Naturschutzpreis verliehen, der ausdrücklich das gesellschaftliche Engagement im Naturschutz fördert. Verbindendes Ziel aller Naturschutzaktivitäten ist es, einen Beitrag zur Sicherung des Naturerbes und unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu leisten. Dies geschieht über die aktive Beteiligung und Mitwirkung der Bevölkerung und vieler ehrenamtlicher Naturschützerinnen und Naturschützer. 
Die vorliegende Beitragsfolge ermöglicht es, sich ein umfassendes Bild von den Dingen zu machen, die den Naturschutz im Jahr 2011, dem internationalen Jahr der Wälder, bewegten. Die Fülle der Aktivitäten und Erfolge machen Mut, dass der Einsatz zahlreicher Organisationen und Einzelpersonen Beiträge dazu leisten können, den anhaltenden Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Zu den besonderen Erfolgen im Jahr 2011 gehört das neue Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Jährlich stehen bis zu 15 Millionen EURO zur Verfügung, um die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt zu unterstützen. „Bei allem Engagement des Naturschutzes können nachhaltige Erfolge nur erreicht werden, wenn eine Integration in andere Politikbereiche stattfindet. Das bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der Naturschutzarbeit. Denn Naturschutz ist eine Aufgabe, die die gesamte Gesellschaft betrifft“, sagte BfN-Präsidentin Jessel 
Das Themenheft kann beim Bundesamt für Naturschutz, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn; Tel.: (0228) 8491-4444 bzw. E-Mail: presse@bfn.de bezogen werden.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>31. Deutscher Naturschutztag in Erfurt</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=a62a602790091c48d092efca816bf830&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4148</link>
			<description>&quot;Neue Energien - Neue Herausforderungen: Naturschutz in Zeiten der Energiewende&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn/Berlin/Erfurt, den 4.5.2012: Vom 17.9. bis zum 21.9.2012 findet in Erfurt der 31. Deutsche Naturschutz (DNT) statt. Die Themenschwerpunkte entsprechend dem DNT-Motto sind aktuell und spiegeln die aktuellen Diskussionen wieder: 
-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Auseinandersetzung mit Wind- und Wasserkraft-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Ausbau der Energienetze und die Pläne für Pumpspeicherkraftwerke-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Chancen und Risiken von Biomasse-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die gesellschaftlichen Aspekte der Energiewende 
Naturschutzpolitisch von großer Bedeutung sind Fragen zum Thema Wald. Sie spielen im waldreichen Land Thüringen eine große Rolle. So wird in folgenden Bereichen der aktuelle Forschungsstand dargestellt und diskutiert:
-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zum Spannungsfeld zwischen Rohstoff- und Energieversorgung-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu Windenergieanlagen „im“ und über Wald-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu Funktion der Wälder im Klimawandel sowie-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zur Bedeutung von Wildnis und natürlicher Waldentwicklung für die biologische Vielfalt
Themen wie 20 Jahre FFH-Richtlinie, Ökosystemleistungen, der monetäre Wert der Natur, &quot;Ehrenamt - Aktiv sein für den Naturschutz&quot; und Nachhaltigkeit stehen ebenfalls auf der Agenda des DNT.
Die Veranstalter,
-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) e.V.-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das Bundesamt für Naturschutz (BfN)-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der Deutsche Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzverbände (DNR) e.V. 
-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sowie 2012 das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt- und Naturschutz (TMLFUN) für das gastgebende Bundesland Thüringen,
laden Sie schon heute herzlich zum 31. Deutschen Naturschutztag ein. 
Der Bundesumweltminister Norbert Röttgen, die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Liebknecht und der Landesumweltminister Jürgen Reinholz haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.
Exkursionen:Neben dem Tagungsprogramm werden vielfältige Halbtages- und Zweitages-Exkursionen in das Umfeld von Erfurt und darüber hinaus zu den Highlights der Natur in Thüringen angeboten. 
Besucht werden u. a. der Nationalpark Hainich, das Naturschutzgebiet Alperstedter Ried, das Biosphärenreservat Rhön mit dem Grünen Band, die Naturparke Eichsfeld-Hainich-Werratal und Kyffhäuser, das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke sowie das Biosphärenreservat Vessertal und Naturschutzprojekte im Landkreis Altenburg.

Hintergrund des Deutschen Naturschutztags (DNT):
Seit 1925 ist der DNT der größte und einflussreichste Fachkongress für den beruflichen und privaten Naturschutz in Deutschland. Als Informationsbörse vermittelt er die wichtigsten und aktuellsten Entwicklungen im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Mit seinen diversen Fachveranstaltungen wird ein Forum geschaffen, sich professionell auszutauschen und sich auch argumentativ mit Konfliktpartnern aus Politik und Wirtschaft auseinanderzusetzen. 
Für die Teilnehmerinnen aus Wissenschaft, Politik und beruflicher wie privater Naturschutzpraxis dient der DNT als Kontaktforum: Verbindungen können gepflegt, neue Netzwerke geknüpft werden. Er ist zugleich ein wichtiger, öffentlichkeitswirksamer politischer Impulsgeber für alle naturschutzfachlichen Fragestellungen. Darüber hinaus dient er als Strategiekonvent, um ein einheitliches und gemeinsames Vorgehen aller Beteiligten abzustimmen und somit das politische Durchsetzungsvermögen zu erhöhen. Zusätzlich demonstrieren die Exkursionen Erfahrungen vor Ort sehr anschaulich und praxisnah.
Erstmals ist das Land Thüringen mit der Stadt Erfurt Ausrichter dieser bedeutendsten Veranstaltung des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes in Deutschland.
Das Kurzprogramm sowie alle wichtigen Eckdaten und Veranstaltungshinweise finden Sie auf den Webseiten des 31. DNT. Das detaillierte Programm wird voraussichtlich im Juni 2012 erscheinen und an Sie weitergeleitet.
Weitere Informationen:Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN) e.V.Angelika Wurzelmail@bbn-online.de 
Bundesamt für Naturschutz (BfN)presse@bfn.de 
Deutscher Naturschutzring (DNR) e.V.Helga Inden-Heinrichhelga.inden-heinrich@dnr.de
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN)Andreas Maruschkepressestelle@tmlfun.thueringen.de ]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Studie zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie erschienen</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=e27eb3c1a65ecc2d333b1c259c91bf3f&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4142</link>
			<description>Wasserwirtschaft soll Synergien mit dem Naturschutz nutzen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 20. April 2012: In einer neuen Studie hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die europäische Wasserrahmenrichtlinie aus Sicht des Naturschutzes untersucht. Sie analysiert, wie Naturschutzbelange in die Entwicklung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme der Flüsse einbezogen wurden und welche zusätzlichen Möglichkeiten künftig dafür bestehen. Die Wasserrahmenrichtlinie vertritt einen integrativen und flussgebietsbezogenen Ansatz der Gewässerbewirtschaftung. „Die Studie macht deutlich, dass es prinzipiell viele gute Ansätze zur gemeinsamen Zielerreichung zwischen Wasserwirtschaft und Naturschutz gibt, die aber noch konsequenter umgesetzt werden sollten. Zudem gibt es in den Planungen der Länder in den untersuchten naturschutzfachlich bedeutsamen Teilen teilweise deutliche Unterschiede was die adäquate Berücksichtigung auch von Naturschutzaspekten betrifft“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. 
Insgesamt ist jedoch zu erwarten, dass neben den Gewässerorganismen auch die zahlreichen Lebensräume der Gewässerlandschaften, in denen viele weitere Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind, von der Bewirtschaftungsplanung und der Maßnahmenumsetzung profitieren. Die Umsetzung der Richtlinie bietet deshalb die Möglichkeit verstärkter Kooperationen zwischen Wasserwirtschaft und Naturschutz, damit sowohl wasserwirtschaftliche als auch Naturschutzziele verwirklicht werden können.
Für die Fortschreibung der Bewirtschaftungsplanung im Jahr 2015 zeigt die Studie Möglichkeiten auf, die bisherigen Ansätze zu konkretisieren und in der Bewirtschaftungsplanung noch bessere Synergien mit dem Naturschutz zu verankern. Dies kann z. B. durch eine klare räumliche Zuordnung der Planinhalte und eine transparentere Darstellung der Planung erreicht werden.
Die Studie „Die Wasserrahmenrichtlinie aus Sicht des Naturschutzes“, die in der Schriftenreihe des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erschienen ist, formuliert Kernempfehlungen zu sechs Themenbereichen. Diese umfassen neben den drei vertieft betrachteten Schnittstellen „Natura 2000“, „Auen und Biotopverbund“ sowie „grundwasserabhängige Landökosysteme und Feuchtgebiete“ auch den inhaltlichen Detaillierungsgrad und die räumliche Zuordnung der Planinhalte, die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung sowie die Aspekte strategische Umweltprüfung (SUP), FFH-Verträglichkeitsprüfung und Klimacheck. 

Hintergrund
Die Bewirtschaftungsplanungen der Wasserwirtschaftsbehörden sind Ende 2009 für alle zehn Flussgebietseinheiten in Deutschland fertig gestellt worden. Ziel dieses „Fahrplans“ und der bereits laufenden Maßnahmenumsetzung ist es, bis zum Jahr 2015, spätestens aber in den nachfolgenden Bewirtschaftungszyklen bis 2021 bzw. 2027, einen „guten Zustand“ der Gewässer und des Grundwassers zu erreichen. Die Gewässer sollen durch insgesamt 99 unterschiedliche Maßnahmentypen verbessert werden, die zahlreiche Überschneidungen mit dem Naturschutz aufweisen. So ergeben sich Schnittstellen beim Natura-2000-Gebietsschutz, beim Auenschutz und beim Biotopverbund. 
Die Bewirtschaftungsplanung nach Wasserrahmenrichtlinie ist das zentrale Instrument mit dem die Gestalt und die Lebensraumqualität unserer Fließgewässer entwickelt werden und das Grundwasser geschützt wird. Aufgrund ihres ökosystemaren und flächenbezogenen Ansatzes weist sie zahlreiche Schnittstellen zum Naturschutz auf, die größtenteils Synergiepotenziale beinhalten. 

Bibliographische Angaben: Albrecht, Juliane; Schmidt, Catrin; Stratmann, Lars; Hofmann, Martin; Posselt, Sandra; Wendler, Wiebke; Roßner, Dorothea und Wachs, Anne (2012): Die Wasserrahmenrichtlinie aus Sicht des Naturschutzes – Analyse der Bewirtschaftungsplanung 2009. – Naturschutz und Biologische Vielfalt 120. 
Bezug: Die Veröffentlichung kostet 24,- Euro und kann über den Landwirtschaftsverlag bezogen werden: BfN-Schriftenvertrieb im Landwirtschaftsverlag 48084 Münster, Tel.: 02501/801-2482, Fax: 02501/801-247 oder im Internet: www.lv-h.de/bfn
Weitere Neuerscheinungen aus der NaBiV-Reihe unter http://www.bfn.de/neuerscheinungen.html]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wandern in der Natur macht glücklich und ist gesund!</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=47369558a9470174143f0579d806a9f6&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4139</link>
			<description>Rosi Mittermaier und Christian Neureuther rufen zur Teilnahme am bundesweiten Wandertag für die biologische Vielfalt auf
&quot;Nutzen Sie die Feiertage für schöne Osterwanderungen&quot;
Intakte Natur dient der menschlichen Gesundheit</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 04. April 2012: Anlässlich des Weltgesundheitstages (7.4.2012) weisen die ehemaligen Ski-Profis Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie das Bundesamt für Naturschutz auf die positiven und gesundheitsfördernden Effekte des Wanderns in der Natur hin. Denn Wandern stärkt das Immun- und Herz-Kreislauf-System, schützt vor der Zuckerkrankheit Diabetes und lässt die Pfunde purzeln. &quot;Der Aufenthalt in der Natur, vor allem in Verbindung mit Bewegung, dient ohne Zweifel der menschlichen Gesundheit. Nutzen Sie doch die Feiertage für einen ausgedehnten Osterspaziergang&quot;, sagte Rosi Mittermaier. &quot;Mit den Wanderaktionen für die biologische Vielfalt wollen wir einerseits die Menschen motivieren, sich in der Natur zu bewegen und so etwas für ihre Gesundheit zu tun. Andererseits wollen wir die positiven Leistungen der Natur - für die menschliche Gesundheit und darüber hinaus - in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken&quot;, ergänzte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. 
Natursportler Rosi Mittermaier und Christian Neureuther: &quot;Wir sind gern und viel draußen in der Natur, gehen dabei behutsam mit ihr um. Egal ob Wandern oder Nordic Walking, man bewegt sich, tut etwas für seinen Körper. Gesund ist´s und Spaß macht´s sowieso. Der Wandertag biologische Vielfalt ist eine prima Aktion. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser.&quot; 
Die Wandertage sind ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesumweltministeriums und des BfN. In ganz Deutschland werden vom 17. Mai bis zum 22. Juli 2012 themenbezogene Wanderungen angeboten. Dadurch wird einerseits der Internationale Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) berücksichtigt, andererseits können insbesondere Schulen bzw. Schulklassen eingebunden werden, die so die Möglichkeit erhalten, bis kurz vor den Sommerferien Wanderveranstaltungen durchzuführen. Das Motto &quot;Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben!&quot; wurde anlässlich der Internationalen UN-Dekade der biologischen Vielfalt (2011 - 2020) gewählt. 
Positive Effekte des WandernsWandern stärkt Muskeln, Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder im Bereich der unteren Extremitäten. Dadurch werden Knie- und Hüftgelenke entlastet und das Verletzungsrisiko verringert sich. Regelmäßiges Wandern verbessert die Kraftausdauer und steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Wandern macht zudem glücklich! Denn es lässt die Menschen eindrucksvolle Naturerlebnisse erfahren und verstärkt dabei die Produktion körpereigener Hormone und Botenstoffe, die Gefühle des Wohlbefindens und Glücks auslösen und negative Stimmungen wie Trauer und Ärger reduzieren. Durch Wandern wird akuter Stress abgebaut und das geistige Leistungsvermögen gesteigert. Zu diesen Ergebnissen gelangt der Forschungsbericht &quot;Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern&quot; der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wanderverband. 
Weitere Informationen, Anmeldung und Termine unter: www.wandertag.biologischeVielfalt.de ]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwerpunktheft zu Gewässer und Auen erschienen</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=79d34db71112eea551d529609d7d638a&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4136</link>
			<description>80 Prozent der Fließgewässer erheblich verändert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 3. April 2012: Wasser stellt eine unverzichtbare Lebensgrundlage für den Menschen und die Natur da, Flüsse werden oft auch als Lebensadern in der Landschaft bezeichnet. Mit ihrer intensiven Nutzung wurden in der Vergangenheit die meisten Gewässer und Auen stark verändert. Heute sind 80 % der Fließgewässer in ihrer Struktur erheblich verändert. Es sind nur noch ein Drittel der ehemaligen Flussauen vorhanden und nur etwa zehn Prozent der verbliebenen Flussauen befinden sich in einem naturnahen Zustand. Das Schwerpunktheft der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ beschäftigt sich mit dem Schutz und Management von Gewässern sowie Auen als Lebensraum.
Große Erfolge wurden in den vergangenen Jahrzehnten bei der Verbesserung der Wasserqualität und der Rückkehr z.B. von Lachs und Biber in vielen deutschen Flüssen erreicht. Eindrucksvolle Verbesserungen sind in jüngster Zeit auch durch beispielhafte Maßnahmen wie Deichrückverlegungen und den Bau von Fischwanderhilfen erreicht worden sowie durch Maßnahmen zur Renaturierung von Fließgewässern und Auen. 
„Dennoch sind trotz der erreichten Erfolge im Gewässer- und Auenschutz naturnahe Flusslandschaften auch heute noch die Ausnahme. Es bleibt eine große Herausforderung, Gewässer und Auen im Einklang mit ihrer Nutzung mit dem notwendigen Schutz zu managen“, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, anlässlich des Erscheinens des aktuellen Schwerpunktheftes „Gewässer und Auen“. „Dringender Handlungsbedarf besteht weiterhin, den Flüssen und ihren Auen wieder mehr Raum zu geben und ihren ökologischen Zustand insgesamt zu verbessern“, so BfN-Präsidentin Jessel.
Das Schwerpunktheft gibt einen Überblick über die naturschutz- und gewässerschutzfachliche Bedeutung sowie den Zustand der Gewässer und Auen in Deutschland. Neben verschiedenen Möglichkeiten, Maßnahmen des Gewässer- und Auenschutzes umzusetzen, werden die Themen Durchgängigkeit an Fließgewässern und Gefährdung der dort heimischen Arten und Lebensräume behandelt. Die Beiträge des Schwerpunktheftes machen deutlich, dass dem Schutz unserer Gewässer und Auen noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, zumal sich hier wichtige Synergien zwischen Biodiversitäts-, Hochwasser- und Klimaschutz erreichen lassen. 

Bezug: Einzelexemplare der Ausgabe 4-2012 können beim Verlag W. Kohlhammer GmbH, Zeitschriftenauslieferung, 70549 Stuttgart telefonisch 0711/78 63 - 72 80, per Fax 0711/78 63 - 84 30 oder unter www.natur-und-landschaft.de (Einzelheft) zu einem Preis von 7,60 € zzgl. Versandkosten bestellt werden.  Einzelartikel aus diesem Heft können gegen eine geringe Gebühr (€ 2,95/Artikel) von der Natur-und-Landschaft-Hompage als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinostart der Naturdokumentation &quot;Unser Leben&quot;</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=9aab3eaf6bf9fd8f0da8057b60fe720e&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4126</link>
			<description>Kinofilm sensibilisiert mit eindrucksvollen Bildern für das Thema Biologische Vielfalt
Unterrichtsmaterialien zum Film erleichtern Einsatz im Unterricht</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 14. März 2012: Die Naturdokumentation „Unser Leben“ sensibilisiert nach Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) die Menschen für den Erhalt und Schutz der biologischen Vielfalt. Der Film läuft ab Donnerstag, den 15. März, in den deutschen Kinos und ist als Einstieg in die Thematik der UN-Dekade zur biologischen Vielfalt besonders für Schulklassen interessant. Die aktuelle von den Vereinten Nationen ausgerufene Dekade der biologischen Vielfalt will das Bewusstsein für die biologische Vielfalt in der Bevölkerung stärken. Sie soll den Wert der biologischen Vielfalt sowie die Verantwortung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Natur vermitteln. „Unser Leben“ kann dabei einen anschaulichen Beitrag für ein stärkeres Naturbewusstsein leisten. „Die BBC-Produktion „Unser Leben“ zeigt mit beeindruckenden und bewegenden Bildern die biologische Vielfalt von ihrer schönsten Seite. Deshalb ist sie besonders geeignet, Begeisterung für die Schönheit und Einzigartigkeit unserer Natur zu wecken.“, sagte BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. „Denn damit und mit dem Wissen um die Bedeutung der biologischen Vielfalt wächst die Bereitschaft zum Erhalt dieser fundamentalen Bedingung unserer menschlichen Existenz“, so Jessel bei der Preview-Veranstaltung in Bonn.
Der BBC Earth Film „Unser Leben“ schafft einen niederschwelligen, unterhaltsamen und emotionalen Zugang zu dem Thema biologische Vielfalt für alle gesellschaftlichen Gruppen. Für den Schulunterricht stellt der Film einen attraktiven Einstieg in das Thema biologische Vielfalt dar. Die begleitenden Unterrichtsmaterialien zum Film sind gut geeignet, sich mit der Einzigartigkeit der Natur und der menschlichen Verantwortung ihr gegenüber zu beschäftigen. Das Unterrichtsmaterial zum Film finden Sie als PDF zum herunterladen auf den Kinderseiten des BfN: www.NaturDetektive.de.
Zum Film: „Unser Leben“ entführt den Zuschauer in das größte Abenteuer, das es gibt: das Leben selbst! Über einen Zeitraum von fünf Milliarden Jahren entwickelte sich das Leben auf der Erde in all seiner Vielfalt, wie wir sie heute kennen. In der außergewöhnlichen Dokumentation „Unser Leben“ über Flora und Fauna unseres Planeten werden noch nie dagewesene Bilder vom Verhalten der Tiere und ihres Einfallsreichtums gezeigt. Beeindruckend wird das Phänomen des Lebens geschildert: Aufwachsen, Nahrung finden, Schutz suchen, einen Partner finden, Kinder großziehen. „Unser Leben“ ist eine Produktion der BBC Earth, dem weltweit größten und renommiertesten Produktions-Studio für Natur-Dokumentation, das nicht zuletzt die Naturfilme „Unsere Erde&quot; und „Deep Blue&quot; zu gigantischen Kinoerfolgen gemacht hat. Den beiden Regisseuren von „Unser Leben“, Martha Holmes und Michael Gunton, ist es gelungen spektakuläre Tier-Aufnahmen und einzigartige Momente in das Kaleidoskop einer Lebensspanne zusammen zu fügen. Insgesamt 35 Kameramänner lieferten die in zum Teil monatelangen Beobachtungsreisen zusammen getragenen spektakulären und bewegenden Bilder aus dem Tierreich.]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsame Pressemitteilung von BMU und BfN: Bundesförderung Biologische Vielfalt komplett</title>
			<link>http://bfn.de/0401_pm.html?&#38;cHash=ec3a99a9eac3f0872409d4f4aaf7b58d&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4120</link>
			<description>Hotspot-Regionen mit besonderer Vielfalt erhalten Förderung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 5. März 2012: Mit dem Startschuss für die Förderung der Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland werden jetzt alle Förderbereiche des Bundesprogramms Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums bedient. Das mit jährlich 15 Millionen Euro ausgestattete Bundesprogramm unterstützt Projekte zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die Förderbereiche zum Artenschutz und zu den Ökosystemdienstleistungen der Natur für Mensch und Wirtschaft laufen bereits sehr erfolgreich. Im Dezember 2011 begann zudem –gemeinsam mit dem Bundesforschungsministerium- die Förderung von kombinierten Forschungs- und Umsetzungsprojekten.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Mit den Hotspots fördern wir herausragende Naturschätze in Deutschland. Diese Gebiete gehören für die Natur -neben den Nationalparks und Biosphärenreservaten- zu den wertvollsten Regionen Deutschlands. Wir wollen dort auch die Identifikation der Menschen mit den Naturschätzen ihrer Region und die Kooperation unterschiedlicher Akteure stärken, damit sie sich gemeinsam für die biologische Vielfalt engagieren. Gemeinsam, das heißt, alle in Natur und Landschaft wirkenden Akteure wie z.B. ehrenamtlicher und amtlicher Naturschutz, die Land- und Forstwirtschaft, die Gemeinden, Sportverbände, Anglervereine, Bildungseinrichtungen und viele andere.“  
Ein Jahr haben das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Unterstützung von Wissenschaftler/innen Daten analysiert und die Regionen Deutschlands identifiziert,&nbsp; in denen es einen besonderen Reichtum an charakteristischen Tier- und Pflanzenarten und wertvollen Lebensräumen gibt. Im Ergebnis wurden 30 Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland identifiziert. Die Hotspots nehmen zusammen etwa elf Prozent der Fläche Deutschlands ein und finden sich von der Nord- und Ostseeküste bis zu den Alpen in nahezu allen Teilen des Landes.
„Mit diesen besonderen und typischen Landschaften und Landschaftsausschnitten wird eine zentrale Säule des neuen Bundesprogramms mit Leben gefüllt. Der bundesweit einmalige großräumige Ansatz dieses Förderschwerpunktes schließt eine Lücke zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft in Deutschland“, sagte die Präsidentin des BfN, Beate Jessel.
Am 5. und am 7. März 2012 finden in Berlin und Bonn Informationsveranstaltungen für interessierte Antragsteller aus den Regionen statt. (http://www.biologischevielfalt.de/veranstaltungen_bundesprogramm.html).
Einzelheiten zu den Förderbedingungen können im Förderaufruf des BMU vom 27. Januar 2012 unter http://www.bfn.de/hotspots.html&nbsp; nachgelesen werden. 
Die Richtlinien des BMU zur Förderung von Maßnahmen im Bundesprogramm Biologische Vielfalt vom 26. Januar 2011 wurden im Bundesanzeiger, Ausgabe Nr. 25 vom 15. Februar 2011 veröffentlicht und stehen im Internet unter www.biologischevielfalt.de/bundesprogramm.html neben weiteren Informationen zum Bundesprogramm zur Verfügung. ]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 11:58:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Kooperation zwischen dem Bundesamt für Naturschutz und der Gyeonggi-Provinz in der Republik Korea</title>
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			<description>Grünes Band als Vorbild für &quot;Demilitarisierte Zone&quot; (DMZ) in Korea</description>
			<content:encoded><![CDATA[Berlin, 23. Februar 2012: Heute unterzeichnen Herr Kim Moon-soo, Gouverneur der Gyeonggi-Provinz in Süd-Korea, und Frau Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz in der Süd-Koreanischen Botschaft in Berlin eine Kooperationsvereinbarung in Bezug auf das Grüne Band und die koreanische „Demilitarisierte Zone“ (DMZ). Die Republik Korea ist stark an den deutschen Erfahrungen mit der Entwicklung des Grünen Bandes interessiert. Denn analog zum Grünen Band entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens hat sich in der DMZ, die die beiden koreanischen Staaten trennt, ein Streifen wertvoller Naturgebiete entwickelt.
Das Grüne Band ist mit fast 1.400 Kilometern der längste Lebensraumkorridor in Deutschland und ein wichtiger Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. In der Abgeschiedenheit der damaligen Grenzregion konnte sich eine besondere biologische Vielfalt entwickeln. Heute ist das Grüne Band und seine angrenzenden Schutzgebiete mit einer Perlenkette des Naturschutzes vergleichbar. Das Grüne Band ist darüber hinaus ein lebendiges Mahnmal für die ehemalige Teilung Deutschlands. Es ist Teil des Grünen Bands Europa, das sich über 12.500 Kilometer entlang des gesamten ehemaligen Eisernen Vorhangs von der Barentssee bis an das Schwarze Meer erstreckt. Das Bundesamt für Naturschutz engagiert sich seit vielen Jahren zusammen mit zahlreichen anderen Akteuren stark für den Erhalt und die Entwicklung des Grünen Bandes.
Die DMZ, wurde 1953 nach dem Korea Krieg eingerichtet und trennt die beiden koreanischen Staaten. Sie ist 248 Kilometer lang, ca. vier Kilometer breit und darf nur mit Genehmigung der Waffenstillstandskommission betreten werden. So konnte sich auch hier die Natur mit einer Vielfalt an seltenen Tier und Pflanzenarten weitgehend ungestört entwickeln. In Südkorea bemühen sich verschiedene Akteure darum, die Natur in der DMZ zu sichern und auch für den Fall einer etwaigen Grenzöffnung vor Zerstörung zu bewahren. Parallel dazu soll die DMZ zu einer touristischen Attraktion entwickelt werden.
Die Gyeonggi Provinz ist mit elf Millionen Einwohnern nach Seoul die größte Provinz in der Republik Korea und eine der beiden Provinzen mit Anteil an der DMZ. Der Gouverneur der Gyeonggi Provinz hat diese Woche auf seiner Deutschlandreise das Grünen Band besucht. Aufgrund der Parallelen zwischen dem Grünen Band und der DMZ wird ein intensiver fachlicher Austausch zu beiderseitigem Nutzen angestrebt. Mit diesem Ziel wird heute die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesamt für Naturschutz und der Gyeonggi-Provinz in Korea unterzeichnet.
Hier finden sie die Deklaration. 
Bei Rückfragen:
Bundesamt für Naturschutz, Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/84914444, Fax: 0228/84911039, Email: presse@bfn.de, Internet: www.bfn.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Wandern für die biologische Vielfalt</title>
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			<description>Bundesumweltminister Norbert Röttgen und BfN-Präsidentin Beate Jessel werben für Wanderveranstaltungen
&quot;Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt entdecken!&quot;
Partner für Wanderaktionen vor Ort gesucht!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bonn, 13. Februar 2012: Bundesumweltminister Norbert Röttgen und BfN-Präsidentin Beate Jessel rufen zu einer breiten Beteiligung an Wanderaktionen für die biologische Vielfalt auf. Nach dem großen Erfolg des bundesweiten Wandertages in den letzten Jahren sollen erneut viele Veranstalter und Organisatoren gewonnen werden, die sachkundig geführte Wanderungen anbieten um neben der Freude an mehr Bewegung in der freien Natur auch den Schutz der biologischen Vielfalt stärker in Bewusstsein und Handeln der Menschen zu bringen. Daher lautet das diesjährige Motto „Gemeinsam wandern – Deutschlands Vielfalt erleben!“.
„Wandern in Wald und Flur bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu genießen. Damit auch künftige Generationen Sport und Freizeit in intakter Natur erleben können, müssen wir verstärkte&nbsp; Anstrengungen zur Erhaltung unserer biologischen Vielfalt unternehmen. Die Wanderungen bringen uns anschaulich die Schutzwürdigkeit wie auch die Notwendigkeit der Erhaltung der biologischen Vielfalt und deren Nutzen näher. Neben nachhaltigen Naturerlebnissen in Wald und Flur lernen wir, wie wir uns auch im Alltag verhalten sollten. Ich freue mich auf den bundesweiten Wandertag und mache gerne mit“, sagte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. 
„Wir suchen konkret weitere Vereine, Verbände und andere Einrichtungen aus Naturschutz, Sport und Tourismus sowie engagierte Privatpersonen, die vor Ort Wanderungen organisieren und ausrichten. Aber auch Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schulklassen sind aufgerufen mitzumachen, so BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel.
Der Aktionszeitraum für die themenbezogenen Wanderungen dauert vom 17. Mai bis zum 22. Juli 2012. Anlass ist der 22. Mai 2012, der Internationalen Tag der biologischen Vielfalt. 
Der gemeinsam vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz ausgerichtete bundesweite Wandertag ist ein wichtiger Beitrag zu der von Bundesumweltminister Röttgen im November 2011 eröffneten UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 bis 2020 www.un-dekade-biologische-vielfalt.de. “Vielfalt genießen – Natur-Zeit als Freizeit” heißt das Dekade-Motto für 2012. Hierunter sind vielfältige Erholungs- und Sportmöglichkeiten in der Natur vorstellbar, auch spannende Naturerlebnisse, die Schönheit von Natur und Landschaft oder zum Beispiel die Heimat als vertrautes Landschaftsbild und Natur in der Stadt als Ausgleich zum Alltag. 
Es geht darum, das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert der Vielfalt von Arten und Lebensräumen und die besondere Verantwortung jedes Einzelnen für ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung, auch einzelner Bestandteile der biologischen Vielfalt, zu fördern. Diese Aktivitäten tragen auch zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (www.biologischevielfalt.de) bei. 
In diesem Jahr sollen verstärkt Schulklassen angesprochen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen während der Wanderungen den Artenreichtum der Natur erleben und neue Einblicke auch für ihren Alltag gewinnen. Dies dient dem ganzheitlichen Naturlernen. &nbsp;
  Weitere Informationen, Anmeldung und Termine unter: http://www.wandertag.biologischeVielfalt.de]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:55:00 +0100</pubDate>
			
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