Bundesamt für Naturschutz

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"Fachgremium von Bund und Ländern zum GVP-Monitoring"

Das Fachgremium von Bund und Ländern zum GVP-Monitoring wurde zunächst als Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zum "Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen" im Auftrag der 50. Sitzung der UMK (Umweltminister-Konferenz) im Mai 1998 gegründet. Bund und Länder sollten gemeinsam ein Konzept für ein Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen erarbeiten. Unter der Federführung des Umweltbundesamtes wurden zunächst "Eckpunkte für ein Monitoring der Umweltwirkungen von GVP" erarbeitet. Im September 2002 konnte dann der "Entwurf eines Konzepts für das Monitoring von gentechnisch veränderten Organismen (GVO)" der Öffentlichkeit vorgestellt werden (Umweltbundesamt 2003).

Die Arbeitsgruppe wurde 2006 umbenannt in "Fachgremium von Bund und Ländern zum GVP-Monitoring" und weitergeführt, da sie eine wichtige Plattform für den informellen Austausch von Bund und Ländern zum GVO-Monitoring ist. Seit 2003 hat das Bundesamt für Naturschutz die Federführung übernommen.

 

Literatur:

Umweltbundesamt (Hrsg.) (2003):  Symposium "Monitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen: Instrument einer vorsorgenden Umweltpolitik" 13. Juni 2002 im Bundespresseamt, Berlin. - UBA-Texte 23/03, Umweltbundesamt, Berlin: 209 S.


Standardisierung von Methoden für das GVO-Monitoring durch den VDI

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist damit befasst, ein Regelwerk für Methoden bzw. Verfahren zu entwickeln, die für das GVO-Monitoring genutzt werden können. Die Richtlinien werden in dem VDI-Handbuch Biotechnologie, Band 1 "GVO-Monitoring" zusammengefasst. Die ersten Richtlinien wurden bereits veröffentlicht. Der VDI wird im Rahmen eines  Forschungsvorhabens bei der Standardisierung von Methoden für das GVO-Monitoring durch das Bundesamt für Naturschutz unterstützt.


Letzte Änderung: 18.02.2010

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