Wie geht es weiter?
Der Naturathlon ab 2011

Ab dem Jahr 2011 wird der Naturathlon neu ausgerichtet. Das Konzept entwickelt die Naturathlon-Idee – die Verbindung von Naturschutz und Natursport – weiter, standardisiert die sportlichen Disziplinen und ermöglicht verschiedenen Partnern, sich mit eigenen Inhalten und eigener Kompetenz einzubringen.
Der
Leitfaden für Sportgroßveranstaltungen "Green Campions" des Bundesumweltministeriums findet hierbei Beachtung.
Der Naturathlon wird dann im jährlichen Rhythmus auf nationaler Ebene in Form von mehreren, dezentralen "Naturathlon-Camps bzw. -Spielen" in verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Die Veranstaltungen finden, nach dem Vorbild des Naturathlon 2010, an Wochenenden statt. Mit den Siegern der dezentralen Naturathlons führt das BfN eine zentrale Final-Veranstaltung durch. Hier entscheidet sich, wer das „Naturathlon-Team des Jahres“ wird.

Nach Möglichkeit sollen die Veranstaltungen als eine Art Camp bzw. Zeltlager durchgeführt werden.
Das Programm des Naturathlons besteht aus verschiedenen Natursportarten, die im Sinne von „best practice“ ausgeübt werden. Dabei soll je nach lokalen Gegebenheiten das breite Spektrum der Natursportarten abgebildet werden. Das gemeinschaftliche Erlebnis innerhalb des Teams sowie im gesamten Teilnehmerfeld wird dabei auch durch gruppendynamische Aktionen wie beispielweise das Bewältigen von Stationen in einem Hochseilgarten oder beim Klettern gefördert.
So wird über einen generationsübergreifenden „Spaßwettkampf“ gezeigt, dass Natursport und Naturschutz sich nicht ausschließen, ganz im Sinne der Naturathlon-Philosophie.
Es wird angestrebt, alle fünf Jahre, zu den jeweiligen Jubiläen der Ost-West-Grenzöffnung, einen europäischen Naturathlon mit den ausländischen Partnerämtern/-Agenturen und NGOs zu veranstalten, erstmalig 2014. Dabei werden Naturathlon-Camps entlang des Grünen Bandes ausgesucht.
Die Natursportveranstaltung soll multiplizierbar, messbar und vergleichbar werden. Dadurch erhält der Naturathlon einen Wiedererkennungswert und lässt sich problemlos in verschiedenen Regionen durchführen, wobei sich die Gegeben- und Besonderheiten der jeweiligen Örtlichkeiten angemessen berücksichtigen lassen. Ziel ist, den Naturathlon zu einer standardisierten Marke zu entwickeln.

Dezentrale Naturathlon-Camps
In verschiedenen Regionen Deutschlands werden jährlich Orte identifiziert, die eine besondere Infrastruktur in Hinblick auf das Zusammenspiel von Natursport- und Naturschutz-Aktivitäten bieten. Hierzu gehören etwa Klettergärten, MTB-Strecken, Laufrouten, Wassersportmöglichkeiten usw.
Mit einem standardisierten Check, der die besonderen Natursport- und Naturerlebnis-Möglichkeiten sowie das Naturpotential prüft, werden die Orte als mögliche Naturathlon-Regionen identifiziert. Als Partner bieten sich besonders die Natur- und Nationalparke oder auch Biosphärenreservate an, da sich diese für die Verbindung der Elemente Erholung, Naturerlebnis, Tourismus und Naturschutz verantwortlich zeigen und eine große Kompetenz aufweisen. Aber auch andere Gebiete können Naturathlon-Veranstalter werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Final-Veranstaltung
Die Gewinner-Teams der dezentralen Camps werden zu einer zentralen Final-Veranstaltung eingeladen. Hier wird das „Naturathlon-Team des Jahres“ ermittelt. Hierfür kann der Veranstaltungsort einer der Ausscheidungsorte oder auch ein anderer Ort sein.
Organisation
Die Organisation der Naturathlon Wochenend-Camps wird lokal von Sportvereinen, Naturschutzorganisationen, Forstämtern, Naturparkverwaltungen oder Gemeinden übernommen. Die Sportagentur „aktiv04“ unterstützt diese Organisatoren vor Ort mit fachlichem Rat und gewährleistet die Standardisierung der sportlichen Aktivitäten.




